Auf dem letzten Loch 

Meinen Job als Fahrer eines Kleinransporter erfülle ich nun schon fast 20 Jahre. Dies bedeutet aber auch das ich 20 Jahre älter geworden bin in dieser Zeit. 

Eigentlich sollte man ja gelassener werden im Alter, doch was das Führen eines Kraftfahrzeug im täglichen , immer chaotischer werdenden Straßenverkehr betrifft,  pfeife ich bald auf dem letzten Loch.

Täglich ist man den gestressten Menschen in Ihren immer größer und schneller werdenden Fahrzeugen ausgesetzt. Banale Dinge wie Blinken, Rote Ampeln oder achten der Vorfahrt, wird keine oder wenig Beachtung mehr geschenkt. Leute laufen einfach über die Straße , immer den Blick auf Ihr Smartphone gerichtet ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. 

Geparkt wird da wo man etwas zu erledigen hat, ob man es darf oder nicht. Jeder ist der wichtigste und alleine das was dieser zu erledigen hat zählt. Alle anderen haben dann halt Pech gehabt. 

Gestern hatte ich eine Situation der ich normalerweise keine Beachtung mehr schenke. Wenn sich aber nachträglich heraus stellt, das durch diese Situation eventuell ein Schaden entstanden ist muß ich handeln. Ich habe eine Anzeige erstattet,  eigentlich überhaupt nicht meine Art. 

Alle die Dinge die ich beschrieben habe nagen an mir, ja es macht mir echt zu schaffen. Mein Kopf holt mich mit den Gedanken in eine Welt die ich nicht haben möchte. Daran muß und werde ich arbeiten. 

Als ich dann heute morgen meine Hose mittels des Gürtels verschloss, merkte ich das nicht nur mein Kopf auf dem letzten Loch pfeift.

Ich wünsche Euch allen einen schönen entspanten Tag . Ab morgen haben wir ein paar Tage frei. Da werde ich meinen Kopf erst einmal frei LEBEN 

BEWEGT EUCH UND BEWEGT ETWAS 

Euer Dirk 

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